Donnerstag, 13. Juli 2017

Kurze Info zu Produktkennzeichnungen auf meinem Blog

Ihr Lieben,

im Netz gibt es wieder einige Beiträge darüber, wie Blogger ordentlich ihre Werbung zu kennzeichnen haben. 

Nun ist seit einer Weile im Gespräch, dass auch Eigenkäufe gekennzeichnet werden sollten. Jeder Blogger, ungeachtet der Tatsache, ob er zum Hobby oder beruflich bloggt, der Testprodukte auf dem Blog zeigt, hat schon einen werblichen Charakter und somit auch Kennzeichnungspflicht. Das war ja soweit nichts Neues. 

In diesem Artikel könnt Ihr bei Interesse nachlesen, warum das Kennzeichnen so wichtig ist. Im Artikel wird zwar eindeutig gesagt, dass nicht auch jeder private Kauf auch beeinflussend wirkt, aber, wenn eine "übermäßig positive Erwähnung oder Darstellung"  eines Produktes ersichtlich ist, hat auch ein Eigenkauf einen werblichen Charakter, der als Schleichwerbung ausgelegt werden kann.

Wo zieht man nun die Grenzen? Was ist denn übermäßig positiv oder auch negativ? Wichtig ist, dass der Leser/Verbraucher eine Review/einen Erfahrungsbericht wertfrei vermittelt bekommen sollte, sprich in neutraler Schreibweise und so keinerlei Manipulation stattfinden kann. Ich habe mir noch nie Gedanken darüber gemacht, ob ich ggf. jemanden manipuliere. Natürlich liegt das nicht in meiner Absicht, aber wenn Begeisterung mitschwingt oder eben das Gegenteil, ist keine Neutralität mehr gewährleistet - was auch einleuchtet. Die Kennzeichnung soll dann wohl dazu dienen, dass der Leser jederzeit nachvollziehen kann, woher ein Produkt stammt und die Deklararation der Eigenkäufe dient dem Schutz des Bloggers, der dann somit wohl auch den werblichen Charakter ausgewiesen hat. So verstehe ich den Artikel. Wie dem auch sei, ich möchte mich auf der sicheren Seite bewegen und deswegen auch ab sofort Eigenkäufe angeben. 

Es wird etwas blöde aussehen, wenn direkt zu Anfang nun fast überall eine Kennzeichnung steht, da ich ja die meisten Produkte selbst kaufe, aber okay, dann ist das eben so, daran gewöhnen wir uns dann schon.  Andrerseits habe ich aber ein absolut reines Gewissen und keinerlei Problem damit, Euch immer meine Quellen, woher ich Produkte habe, zu benennen.

Ganz eindrücklich sagen möchte ich dennoch folgendes, obwohl jeder, der hier schon länger liest, das wissen sollte:

Meine Reviews und Einstellung zu Produktqualitäten etc., geben immer nur meine persönliche Meinung wieder. Ich lege nicht jedes Wort auf die Goldwaage, soll aber heißen: Was ich gut finde, betone ich - was für mich persönlich negativ ist - ebenso. Eure eigene Meinung sollt und müsst Ihr Euch in jedem Fall immer selbst bilden! Ich bin weder Experte noch so vermessen, dass ich denke, dass meine Reviews das Evangelium sind - genau aus diesem Grunde sehe ich die Reviews anderer auch nur als für mich bei einem beabsichtigten Kauf eines Produkts kleine Entscheidungshilfe, die eine Rolle spielen kann, aber sicher nicht zwingend muss. 

Ihr wisst, dass ich in meinen Reviews auch häufiger Kaufempfehlungen ausspreche (oder eben nicht), weil ich ein Produkt für kaufenswert halte (oder eben nicht) - aber, das werde ich künftig nicht mehr machen, um möglichst "neutral und wertfrei" berichten zu können.

Wir wissen ja alle, dass jeder andere Kriterien hat, nach denen er ein Produkt bewertet. Ich gehöre nicht zu den Leuten, die anhand anderer Reviews blind nachkaufen und das würde ich selbst auch niemandem empfehlen - fängt bei der Farbauswahl an und hört bei einer Qualität, die jeder für sich anders bewertet, wieder auf.

Irgendwie ist das ganze Thema sehr nervig, geht Euch das auch so? Mit Bloggen hat das ja nicht viel zu tun, wenn man jetzt ständig darüber nachdenken muss, wie kennzeichne ich was und dann auch immer bissel Angst hat, dass es womöglich nicht reicht. Nicht nur, dass man am besten HTML-Profi sein sollte, nein, man muss auch immer die aktuelle Rechtslage kennen.

An dieser Stelle ein Dankeschön an eine liebe Bloggerfreundin, die mich freundlicherweise auf den erwähnten Artikel aufmerksam gemacht hat. Mir ist es einfach lieber, dass ich nun noch pingeliger alles kennzeichne - sicher ist sicher.

Liebe Grüße
Andrea

Kommentare:

  1. Ja, das Bloggen wird immer komplizierter. Daher ist es besonders wichtig da auf dem Laufendem zu bleiben.

    Liebe Grüße <3

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    1. Absolut, auch, wenn es nervt^^ Danke an Dich und liebe Grüße zurück <3

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  2. Danke für die Info, liebe Andrea. Das wusste ich bislang auch noch nicht. Ich schätze hier Deine Ehrlichkeit und weiß, dass es schon mal richtige Kritiken gibt. So halte ich das auch. Bei gesponserten Produkten tut es mir oft leid, wenn das Produkt nicht den Erwartungen entspricht. Trotzdem würde ich es niemals empfehlen, wenn es sein Versprechen nicht hält.
    Manchmal begeistern mich selbst gekaufte Produkte so sehr, dass ich wirklich nur Positives darüber schreibe, dann werde ich mal zukünftig auf die Kennzeichnung achten.
    Liebe Grüße
    Marion

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    1. Liebe Marion, bitte schön, gern geschehen :) Mir tut es auch oft leid, gerade bei zur Verfügung gestellten Produkten, wenn man damit nicht zurechtkommt, es ist immer eine kleine Hemmschwelle da, aber da muss man drüber stehen und letztlich hilft es den Firmen ja auch, wenn sie hören, was eben nicht so passt und sie können es u.U. positiv korrigieren - Deine Reviews sind auch immer ehrlich, das weiß ich schon lange und weiß das ebenso sehr zu schätzen. Ganz liebe Grüße zurück

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  3. Hey Andrea,
    Wichtiger und spannender Beitrag! Ich finde das Thema jedoch dämlich... Ich habe nichts davon, wenn ich Firmen lobe, deren Sachen ich selbst kaufe. Ich sehe das dann nicht als Werbung. Und: Es gibt auch sowas wie eine Meinungsfreiheit. Sonst müsste ja jeder, der im Internet auf den diversen Portalen ein getestetes Hotel oder ein gekauftes Produkt empfiehlt und dafür 5 Sterne vergibt, dazuschreiben, dass es sich um Werbung handelt. Lächerlich!
    Und nur weil mir ein Produkt gefällt, soll das Werbung sein?! Wenn ich also immer motze, Ist es keine?! (Und dann kann man Ärger mit Unternehmen bekommen, weil mam schlecht über ihre Sachen schreibt). Ich bleibe dabei: Meinungsfreiheit. Solange ich nichts und niemanden beleidige und Produkte, die ich gewinne oder zugeschickt bekomme, als solche kennzeichne, lasse ich den Rest auf mich zukommen.
    Unternehmen haben kein Interesse daran, positive Reviews einzuschränken, wer sollte sich also beschweren?
    Und wie soll man denn dann richtige Werbung von positiven Beiträgen unterscheiden??? Dann geht das Theater von vorne los, dass keiner sieht, wenn Beiträge wirklich bezahlt sind...

    Liebe Grüße,
    Lieselotte von www.lieselotteloves.wordpress.com

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    1. Jup, Lieselotte, toll finde ich das auch nicht, man kommt sich bald total nackig hier vor ^^ mein erster Gedanke war "was denn noch alles bitte" - aber, es nützt ja nichts. Noch ist es keine Pflicht, aber ich machs lieber gleich so, ist ja letztlich auch im Sinne der Leser, so werden sie halt noch konkreter "aufgeklärt". Stimmt, die Meinungsfreiheit ist hier ein wichtiger Aspekt, aber die darf man ja frei äußern, aber wohl besser mit etwas Zurückhaltung oder eben mit einer Kennzeichnung..irgendwie klingt das schon alles recht schräg. Doch, Motzen ist auch Werbung, eine negative Bewertung ist genauso anzusiedeln wie eine zu begeisterte, so habe ich es verstanden, musste mal unten bei dem Artikel nachlesen. Bezahlte Beiträge müssen auch gekennzeichnet werden, z.B. mit Affiliate Links oder Werbung. Es gibt schon Unterschiede, deswegen habe ich oben eine Rubrik auf den Blog gesetzt, welche Kategorien auf mich persönlich zutreffen. Beschweren tun sich womöglich Verbraucher oder/und die Abmahnanwälte tingeln durchs Netz, immer auf der Suche nach Bloggern, die die aktuelle Rechtssprechung nicht beachten - Klar, lass es auf Dich zukommen, noch ist es ja nicht gesetztlich Vorschrift, jeder so wie er möchte, ich verstehe Dich total. Nur, ich habe keine Lust, alle paar Wochen/Monate zu recherchieren, wann was soweit ist, deswegen mache ich es direkt und gut is. Sollte das Thema womöglich mal ganz vom Tisch sein, werde ich wie zuvor kennzeichnen. Meine GÜte, alles nur noch nervig^^ Liebe Grüße und danke fürs Kommentieren :)

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    2. Hallo liebe Andrea und liebe Lieselotte :)
      Ich sehe es wie Lieselotte, wo kommen wir denn da hin, dass ein privat geführter Hobbyblog jetzt so einen Bullshit machen muss. Ehrlich gesagt fehlen mir gerade die Worte.. Was passirt denn noch alles?! Wenn ich auf MEINEM Blog über etwas berichte, was ICH mag, kann mir verdammt nochmal keiner sagen, das sei jetzt Werbung. Hier maßt sich jemand an, darüber zu entscheiden, wie ich etwas auf meinem eigenen Blog gemeint habe. Ich hoffe ehrlich, dass sich dieser Stil nicht durchsetzt, ehrlich gesagt sind das alles Dinge, die mich früher oder später vom Bloggen wegbringen werden. Das ist einfach alles nicht mehr das, was es einmal war und wofür es stand. Manche Leute gehen mit der Zeit und passen sich den neuen Gegebenheiten an, so wie du und das finde ich sehr bewundernswert, ich weiß jedoch, dass weitere Entwicklungen dieser Art für mich das Todesurteil für meinen Blog darstellen werden, da ich mich so dann mit dem Bloggen einfach nicht mehr identifizieren kann. Puh.. wirklich ein sehr kompliziertes Thema.. Bin mal gespannt, wie es da weitergeht.. Liebe Grüße :)

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  4. Eben, du sagst es: Reviews sind Entscheidungshilfen! Wenn es ein aussagekräftiger Bericht ist, der Vor- oder Nachteile begründet, ist doch alles top.
    Ich steh auch lieber auf der sicheren Seite - lieber einmal zu viel irgendwas gekennzeichnet als einmal zu wenig. Mich nervt das Thema tatsächlich, weil sowas das Bloggen unnötig kompliziert macht ... aber wahrscheinlich sind wir doch einflussreicher als wir denken?
    Liebe Grüße!

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    1. Liebe Carolin, ja, ich finde es letztlich auch am besten, wenn man es pingelig handhabt, dann ist man auf der sicheren Seite, so oder so. So Nervenkitzel in Form von Abmahnungen für was auch immer brauche ich nicht, mein Leben ist auch so spannend genug^^. Und absolut macht es das Bloggen kompliziert, ich weiß noch, als ich anfangs überhaupt keine Ahnung hatte, wie ich was kennzeichnen muss und überall lass ich was anderes. Blogger sind mittlerweile aus der Werbung nicht mehr wegzudenken und wenn man sieht, wie viele Leute ja auch auf Instagram Einfluss nehmen - Youtube sowieso - wobei mein Blog mit Sicherheit nicht die Bohne interessiert, aber das spielt ja keine Rolle, jeder, der Testprodukte annimmt und nicht mehr rein für Freunde/Familie oder was auch immer bloggt, muss sich an der aktuellen Rechtslage orientieren und entsprechend kennzeichnen. Ich warte auf den Tag, an dem wir noch das Ladengeschäft oder den Online-Shop dazuschreiben müssen, am besten mit Bestell-Nr. und Rabattcode sowie Goodies, haha :) Liebe Grüße zurück

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  5. Oh je, das hab ich jetzt gar nicht mitbekommen, das heißt, man sollte sicherheitshalber jetzt auch Eigenkäufe kennzeichnen? Hmmm,... das wird ja doll :D Wenn mich ein Produkt begeistert, schwärme ich auch schon davon... ich empfehle oder rate auch schon mal von einem Produkt ab. Das sein zu lassen, da käme ich mir so unpersönlich vor. Das erschwert doch jetzt alles ganz schön... Danke für den Bericht, ich muss jetzt mal darüber nachdenken, wie ich das berücksichtigen kann :(

    Lieber Gruß ♥

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    1. Liebe Tia, Du musst es noch nicht zwingend machen, aber ich gewöhne mich einfach jetzt schon mal dran, falls es doch nicht soweit kommt, kann man ja immer noch auf die vorherige Kennzeichnung basierend weiterbloggen. Ich schwärme doch auch immer, wir sind ja hier keine leblosen Gestalten, die stur ihre Texte tippen und genau das ist auch ein Grund, dass ich Blogs so gerne lese, weil man mitgerissen wird und die Leidenschaft auch spürt bei vielen, so soll es doch sein. Jeder ist doch erwachsen genug, sich selbst eine Meinung zu bilden und wenn man andere anfixt oder deren Kaufräusche so unterstützt, ist das zwar unschön, aber jeder ist für sich selbst verantwortlich. Ich mach den Supermarkt ja auch nicht haftbar, weil er seine Lebensmittel so schön in Szene setzt im Prospekt und ich alle Angebote kaufe :) Ja, denk mal nach - ich werde es ja dann bei Dir sehen, wie Du entscheidest^^ Liebe Grüße zurück <3

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    2. Ich habe deinen Beitrag in meinem aktuellen Post verlinkt Produktkennzeichnung auf meinem Blog. Ich hoffe, ich habe das Ganze richtig verstanden und auch so wiedergegeben :D - ah so, ich kennzeichne ab jetzt sicherheitshalber auch meine Eigenkäufe :(

      Lieber Gruß ♥

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    3. Ich gucke gleich mal nach und melde mich bei Dir auf dem Blog dazu nochmals, danke schon mal! Finde das gut, so ist man auf der sicheren Seite, lieber einmal zuviel als zu wenig gekennzeichnet :) Liebe Grüße zurück <3

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  6. Liebe Andrea,
    ich habe vor einiger Zeit einen Artikel darüber auf Gründerszene gelesen und mich maßlos aufgeregt. Wenn man ein Produkt selber kauft und sich selber eine Meinung darüber bildet, die dann ggf. noch gut ausfällt zu kennzeichnen, finde ich den größten Schwachsinn den ich gehört habe. Ich finde es gut, dass jetzt vor allem bei Instagram vor dem Post #werbung oder ähnliches steht, denn ich finde so wird es mal übersichtlicher.
    Ich finde, es kommt auch darauf an, was man für Leser und Follower hat. Hat man über 100 000 Follower ist die wahrscheinlichkeit höher, dass Neider oder ähnliche Leute da sind und einen dann anschwärzen, aber wenn man seine Leser "kennt" finde ich, kann man sich darauf verlassen, wenn man sagt ich habe das Produkt gekauft und möchte euch meine Meinung darüber sagen, dass die Leute das dann auch so aufnehmen.
    Dass man jetzt auch noch selbstgekaufte Produkte kennzeichnen soll, finde ich übertrieben, ist aber eine logische Konsequenz von den ganzen großen Youtubern etc die das Kennzeichnen von gesponserten Produkten eben nicht für nötig hielten.

    Ganz liebe Grüße,
    Therese

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    1. Liebe Therese, es ist schon etwas schräg, was da womöglich bald Pflicht sein könnte, allerdings. Ich habe auch nur den Kopf geschüttelt. Ich möchte hier einfach so transparent sein wie möglich und handhabe es vorsichtshalber jetzt schon so, dass mir keiner an den Karren pissen kann. Ich kann zwar verstehen, was Du meinst, von wegen Reichweite und dass man sich im kleineren Kreis eher verlassen kann, aber ich finde es schon in Ordnung, dass die Regelung für alle gilt, egal ob große Blogger/Instagrammer/Youtuber oder kleine. Der Gesetzgeber kann da keinen Unterschied machen und das macht mir nichts aus. Aber die Regelung an sich finde ich schon bissel arg. Und leider wird es auch in Zukunft noch sehr viele Influencer und haste nicht gesehen geben, die die mangelnde Kennzeichnungspflicht als Kavaliersdelikt sehen und gelassen bleiben. Die Nerven hätte ich nicht. Liebe Grüße und danke für einen ausführlichen Kommentar :)

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  7. Ich bin kein Blogger.
    Aber ich finde: wenn etwas zugeschickt ist (ob ohne Bedingungen oder mit), durch ein Gewinnspiel gewonnen oder man eine Kooperation mit Firmen hat,sollte es gekennzeichnet werden.
    Selbstgekauftes kennzeichnen? Wozu denn? Woher soll man es denn sonst haben, von nem Baum gepflückt *Ironie *?
    Finde ich irgendwie sinnlos, aber gut.
    Ich finde, bei dir merkt man, dass deine Reviews deine Meinung sind, egal ob die positiv oder negativ sind.

    Liebe grüße, Isabell

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  8. Haha, klar, das hängt alles am Baum, ich geh mehrfach die Woche pflücken^^ ist sogar umsonst :))) ja, diese Regelung, sollte sie tatsächlich Pflicht sein, ist schon bissel sehr arg und pingelig. Ich machs jetzt einfach, will meine Ruhe mit dem ganzen Mist, je weniger ich mich künftig damit beschäftigen muss, umso besser. Danke, dass Du bei meinen Reviews das merkst, was mir sehr wichtig ist! Ich bin ein Mensch, der sich sowieso nicht verstellen kann, ich bin hier einfach ich und schön, dass das auch so rüberkommt :) Liebe Grüße zurück!

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  9. Für mich ist es selbstverständlich seine ehrliche Meinung über Produkte zu schreiben, ganz egal ob man sie selbst gekauft oder geschenkt gekriegt hat. Natürlich versucht man so objektiv wie möglich zu schreiben, aber man kann zwischen den Zeilen immer herauslesen, ob man etwas wirklich mag oder nur benutzt, weil es da ist. Bei den wenigen Blogs die ich so lese achte ich nicht mehr darauf, ob es gesponsort ist oder nicht. Ich les mir den Text durch und entschede, ob alles, was er/sie dort schreibt Sinn macht und mir bei der Kaufentscheidung weiterhilft. Deswegen finde ich es echt Banane, dass man nun seine selbst gekauften Sachen kennzeichnen soll.

    Ja, mir geht dieser ganze Technik- und Rechtsblabla auch total auf den Senkel. Früher hat man einfach nur drauflos geschrieben, heute muss man auf alles achten, weil der ganze Umfeld professioneller geworden ist. Ich vermisse die Zeit, in der Blogs noch zwischen Tagebücher und Klatschpresse schwankten. Heute hat jeder den Anspruch ein Onlinemagazin zu machen. Zudem gibt es immer mehr Leute, die die Kunst beherrschen, schlechte Informationen in einem verdammt guten Format zu überbringen...

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    1. Für mich genauso. Wenn ich überlegen müsste, ehrlich oder eher angepasst zu schreiben, hätte ich keine Freude mehr am Bloggen, ganz davon abgesehen, dass mir nichts ferner liegt, als meine Leser hier zu täuschen mit einer angepassten Meinung oder sonst was. Jup, mir geht das auch auf die Nerven, ständig irgendwas Neues, wo man Angst haben muss, abgemahnt zu werden. Das nimmt einem schon mal die Freude. Früher war vieles besser, ist definitiv so.

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  10. Ich sehe das wie du: Reviews müssen nicht der Meinung des Lesers entsprechen, ob positiv oder negativ. Deswegen lese ich, wenn ich mich wirklich über ein Produkt informieren möchte, nicht nur eine, sondern immer mehrere Reviews. Ich hoffe, es gibt nicht so viele von diesen blinden Followern, die alles einfach nachkaufen.
    Und ich möchte bitte weiterhin ehrlich meine Meinung sagen können, egal ob diese jetzt schlecht oder gut ist. :)

    Liebe Grüße, Bianca

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