Montag, 28. Dezember 2015

Jahresrückblick 2015: Die Blogpause und aktuelle Gedanken [Teil 1]

Hi zusammen,

habt Ihr ein schönes Weihnachtsfest gehabt? Ich hoffe doch. Bei uns war es schön ruhig und wirklich besinnlich. Außerdem haben wir sowas wie Kniffeln und Rommé spielen wiederentdeckt, Jahre nicht mehr gemacht und mit Feuereifer beides gespielt :) Das wird auch Silvester wieder so praktiziert.

Wie im letzten Jahr auch, möchte ich ebenso für das Jahr 2015 meinen persönlichen Jahresrückblick präsentieren. Teil 1 wird sich in diesem Jahr mit meiner Blogpause beschäftigen und die Teile 2 und 3 werden sich, wie im Vorjahr auch, auf mein Kaufverhalten und meine häufig verwendeten Beautyprodukte in diesem Jahr richten.

Meine Blogpause zog sich 2015 über mehrere Monate und war, aus heutiger Sicht, eine sehr gute Entscheidung für mich. 

Personen, die zu meinen regelmäßigen Leserinnen gehören, werden wissen, dass ich ein Mensch bin, der gerne alles hinterfragt und durchaus auch kritisch mit sich selbst umgeht. Anfang des Jahres war bei mir blogmäßig irgendwie die Luft raus. Es hat mir quasi von Jetzt auf Gleich keinen Spaß mehr gemacht. Ich konnte mich mit vielen Dingen gar nicht mehr so identifizieren, was auch im letztjährigen Jahresrückblick im ersten Teil sehr deutlich wurde. Ich fand meinen eigenen Blog total langweilig und den von anderen total übertrieben :) Wie ich das ändern kann, wusste ich nicht, war mir aber auch völlig egal. Manchmal muss man den Dingen einfach seinen Lauf lassen, also habe ich gar nicht mehr groß drüber nachgedacht und mich mit anderen Dingen beschäftigt, wie etwa noch mehr Sport zu treiben, mehr zu handarbeiten, mich viel mit gesunder Ernährung auseinander zu setzen und auch auch wieder mehr zu lesen; meine Bücher stapeln sich im Regal.

Ich kam dann vor ein paar Monaten auf die Idee, einen Bücherblog zu gründen, der ja auch mittlerweile existiert, aber von mir heute erst einmal auf "privat" gestellt wurde, denn da habe ich mir wohl sehr viel vorgenommen und momentan geht meine Tendenz eher in die Richtung, diesen Blog nicht weiter zu führen - aus unterschiedlichen Gründen. Zugegebenermaßen bin ich etwas naiv an die Sache heran gegangen. Ich dachte, ich lese einfach "was" und rezensiere es dann und zack, so geht das dann immer weiter :) Ja, so läuft das auf vielen Bücherblogs auch, aber, was mich schon stört, dass man keine eigenen Fotos von Buchcovern machen oder die Bücher einfach schön dekoriert selbst fotografiert präsentieren darf. Man muss die Buchcover von den Homepages der jeweiligen Verlage verwenden. Damit hatte ich mich aber erst näher beschäftigt, als das Bloggerüst schon gestaltet war und dann sollte es natürlich auch weitergehen.

Das größere Problem ist jedoch, in der Buchcommunity mitreden zu können. Bei uns Beautyblogger ist das leichter, auch anfangs, als ich mich mit Marken etc. noch nicht so auskannte, bin ich aber schnell reingekommen, weil es langt, einfach mal in die Drogerie oder Parfumerie zu gehen und sich alles anzusehen, die neuen LEs zu inspizieren, ich denke, da sind wir alle irgendwo gleich und tun die gleichen Dinge, die uns auch für neue Blogposts inspirieren. Ebenso liest man viel bei anderen, merkt sich schnell gehypte Produkte, Nagellacknamen, das alles geht fix, weil das Interesse dafür ja auch groß ist.

Nun ja, in der Bücherwelt funktioniert das auch so ähnlich, aber, das setzt voraus, dass man zum einen wirklich sehr viel liest und nicht nur 1-2 Rezensionen im Monat schreibt und dass man auch ziemlich up to date ist, was angesagte Autoren und Bestseller angeht.

Klar, mich interessiert das auch, aber mein Hauptanliegen war, dass ich mein Bücherregal mal endlich in Angriff nehme und es quasi "ablese" und damit bin ich ewig beschäftigt :). Ich habe früher öfter Buchpakete ersteigert, regelmäßig Bücher gekauft und mangels Zeit ist dann erst einmal alles ins Regal gewandert; das eine oder andere geschenkte Buch dazu gekommen und so füllt man Reihe für Reihe und irgendwann dachte ich, dass es nun aber reicht und erst einmal gelesen wird, bevor wieder Neues dazu kommt. Hat zwar auch nicht so gut geklappt, aber egal, ich habe in diesem Jahr schon deutlich mehr gelesen als Jahre zuvor und das ist auch noch ausbaufähig. Auch trenne ich mich von Büchern, die mir nicht gefallen haben, macht für mich keinen Sinn, sowas zu sammeln. 

Jedenfalls habe ich gemerkt, dass ich bei den Buchbloggern gar nicht mithalten oder mitreden kann. Um sich in der Szene gut auszukennen, muss man viele Newsletter oder Blogs lesen; dazu habe ich weder immer Lust noch Zeit; auch lesen viele dieser Leute ungelogen 8-10 Bücher in nur einem Monat, wie das geht, weiß ich nicht, aber ich bin froh, wenn ich 1 oder maximal 2 Bücher schaffe. Außerdem hatte ich nie vor, im Akkord zu lesen. Auf Youtube, wenn ich schon mal größere Bücherkanäle sehe, heißt es dann immer "Oh, da weiß ich gerade nicht, wie der Protagonist heißt", wenn ein Stapel Bücher, die rezensiert werden, in die Kamera gehalten wird. Auch müssen manche Leute dann erst einmal kurz in das Buch reinlesen oder den Klappentext lesen, damit sie sich daran erinnern können, was sie vor ein paar Wochen gelesen haben, ja, kein Wunder, wenn Bücher derart konsumiert werden, mich schreckt das ab, das ist für mich ohne Sinn, ganz ehrlich. Ich möchte mich schon auch noch in ein paar Monaten an jedes kurz vorher gelesenes Buch erinnern können. 

Die andere Frage ist, ob meine älteren Bücher, die ich lese und rezensiere, überhaupt noch auf Interesse stoßen würden, wenn fast jeder der Buchblogger gerade total angesagte Bücher auf seinem Blog vorstellt und/oder rezensiert. Für mich ist es unwichtig, wenn ich eine Buchrezension lese, wie alt das Buch ist, denn ein Buch ist ja nur alt, vom Erscheinungstermin her, von mir aus 3 Jahre, aber doch nicht, was den Inhalt angeht, denn der ist ja für mich neu, da ich es nicht kenne. Bei den Buchbloggern sind die Tendenzen aber eindeutig, da wollen viele nur die neuen und gehypten Bestsellerromane lesen oder eben das, was sie von Verlagen zur Rezension zugeschickt bekommen.

Bei den Beautybloggern kann ich im Grunde auch nicht mithalten, da ich nicht mehr viel kaufe und auch überwiegend "nur" Drogeriekosmetik, aber, das hat mich nie gestört, da steht für mich meine eigene Begeisterung für Beautyprodukte an allererster Stelle. Ich freue mich immer noch wie ein kleines Kind, wenn ich Sachen für mich entdecke oder einen neuen Lidschatten ausprobiere, da ist eben auch Leidenschaft hinter. Wenn ich überlege, mit welcher Freude ich meine ganzen Nagellacke geswatcht habe und überhaupt meine Schubladen einsortiert sind, das mache ich nur für mich und freue mich täglich daran. 

Die Blogpause habe ich auch dazu genutzt, mir über das weitere Geschehen auf diesem Blog Gedanken zu machen. Nach einigen Überlegungen merkte ich schon wieder, dass ich mich selbst unter Druck gesetzt habe, mit einer gewissen Anzahl Postings pro Woche durchstarten wollte, mein altes Büchlein weitergeführt habe, von wegen, welche Themen ich bebloggen möchte etc. 

Irgendwie denke ich nun, dass das für mich keine Lösung ist, hier möglichst viel und oft Inhalt zu präsentieren. Ich bin Hobbyblogger und möchte vollkommen frei von Verpflichtungen jeglicher Art sein. Wenn ich sehe, wie viele Postings manche hochladen, mit aufwendigen Fotografien, Reviews, etc., frage ich mich, wann man sowas macht, denn ich weiß ja selbst, dass es viel Arbeit ist und ich habe ganz sicher nicht das Anspruchsdenken, von wegen tolle Fotos, wie viele andere. Mir ist das nicht so wichtig und ich lege meine Schwerpunkte lieber in ordentlich geführte Texte und Reviews, das Thema Fotografie interessiert mich zu wenig. 

Insoweit wird sich hier nun nicht viel ändern. Natürlich bin ich bemüht, den Blog zu füttern, ganz klar. Längere Pausen von 3-4 Wochen sollten eine Ausnahme bleiben, ansonsten habe ich schon den Anspruch, regelmäßig etwas zu posten, aber, ohne Druck und Zwang oder dem Gefühl "Ich muss jetzt bloggen". Was Anschaffungen im Beautybereich angeht, wird es wie gewohnt weitergehen, günstige Produkte, hier und da mal ein Highlight, was durchaus teurer sein kann. Ich werde nichts extra für den Blog anschaffen, was ich nicht sowieso für mich kaufen würde, das sollte klar sein. Soweit ich weiß, gibt es tatsächlich Blogger, die das tun, ohne mich. Letztlich ist auch immer die Frage, ob man wirklich mit anderen Blogs mithalten muss und will; ich mache ja immer gern mein eigenes Ding, losgelöst vom Anspruchsdenken anderer. Mittlerweile finde ich es auch seltsam, wenn man immer häufiger Blogposts liest, in denen einem Tipps gegeben werden, wie man erfolgreich einen Blog führt. Ich finde die Ideen ganz gut und mir ist natürlich beim Lesen solcher Postings aufgefallen, dass ich selbst einige Dinge mehr beherzigen könnte, um vielleicht noch an 20 oder 30 neue Leser zu kommen. Der Fakt ist nur: Ich will nicht. Denn das würde heißen, dass ich nicht mehr authentisch bin. Bei vielen Blogs glaube ich mittlerweile sowieso, dass es nicht etwa ihren anspruchsvollen Texten oder aufwändigen Fotos zu verdanken ist, dass sie soviel Erfolg haben, sondern dass sie einfach zur richtigen Zeit ihren Blog bei Unternehmen, Presse etc. vorstellen und präsentieren konnten. Mittlerweile gibt es Beautyblogs wie Sand am Meer. Viel Einheitsbrei, wenig Individualität. Letztlich soll jeder machen, was er möchte, denn nur das ist wichtig, dass man sich mit allem wohlfühlt, was man tut. Solange man das für sich unterschreiben kann, spielt es keine Rolle ob man 1 oder 10.000 Leser hat. Und das beherzige ich.

Auf Instagram habe ich übrigens auch keine wirkliche Lust mehr. Mir kommt es immer befremdlicher vor, wie viel Privatsphäre manche Menschen dort zulassen und Gott und die Welt an allem teilhaben darf. Ich möchte sowas nicht. Ich hab das immer als Plattform gesehen, auf der man einfach schöne Fotos hochlädt und mal 1-2 Sätze abschickt, so nach dem Motto, hier mal ein netter Gruß. Aber was man auf manchen Accounts so alles zu lesen bekommt, geht mir persönlich zu weit. Ganz allgemein habe ich ja in einem Blogpost vor ein paar Wochen schon mal was dazu gesagt. 

Ein Phänomen, was ich übrigens bis heute nicht so ganz verstehe: In meiner Blogstatistik sehe ich ja, dass mein Blog von einigen, die hier noch NIE kommentiert haben, regelmäßig aufgerufen wird (sehr viele Aufrufe kommen auch über Google, somit anonym, das ist was anderes). Entweder ist es nur aus Neugier oder aber doch auch Interesse? Ich würde mich freuen, wenn wieder etwas mehr kommentiert würde. Die letzten Blogposts wurden immer nur von den gleichen, sehr wenigen Personen kommentiert, was ich schade finde.

Ich kommentiere selbst gern bei anderen, finde, das ist auch immer ein Zeichen der Wertschätzung und des Respekts. Ihr dürft Euch auch gern kritisch äußern, wenn Euch etwas nicht passt. Man liest und hört zwar so oft den Satz "Wenn man nichts Gutes zu sagen hat, einfach mal die Klappe halten", aber ich mag diesen Grundsatz nicht. Ich finde Kritik immer hilfreich, sofern sie sachlich und konstruktiv ist. 

Dennoch möchte ich mich bei allen bedanken, die auch in der längeren Pause hier geblieben sind und es sind ja auch wieder ein paar Personen dazu gekommen, auch dafür danke!

Soviel dazu, Teil 2 des Rückblicks erfolgt dann bald.

Liebe Grüße an Euch und einen guten Jahreswechsel!
Muddelchen 



Kommentare:

  1. Das was du über deine Blogpause schreibst kenne ich von meinen Hobbys. Ich habe nun ein Jahr wegen der Uni zwangspausiert. Auch wenn es anfangs weh tat, bereue ich diese Pause nicht, weil ich mir in der Zeit sehr viele Gedanken darüber gemacht habe, was ich weiterführen möchte, was ich dafür geben möchte und in welchem Maße.

    Es ist schade, dass du den Bücherblog vorerst aufs Eis gelegt hast. Ich kann deine Ängste verstehen. Es wäre mir auch zu blöd, 5-10 Bücher im Monat zu fressen um im Gespräch zu bleiben. Ehrlich gesagt, finde ich dieses Verhalten selbst für einen eingefleischten Bücherwurm etwas krankhaft. Man soll das lesen, was einem gefällt und interessiert - Zwischenzeitlich vielleicht die ein oder andere Neuerscheinung, die in die Vorlieben fällt. Meiner Meinung nach braucht man keine 100 Blogger, die zeitgleich über das selbe Buch berichten. Für mich ist es besser, wenn 5 Blogger über 20 verschiedene Bücher berichten, die sie wirklich gerne und freiwillig gelesen haben und nicht, weil sie "mussten". Der Konsument hat nichts davon und der Verlag auch nicht, denn Klappentexte und Amazon Testberichte lesen kann jeder. Ich kann leider schlecht abschätzen, ob die Mehrheit eher aktuelle Bücher liest oder in der Bücherei / Internet schmöckert und nach Bedarf kauft.

    Bei den Beautybloggern hat sich die Situation zum Glück etwas geändert. Es gibt mittlerweile viele Blogger, die Produkte aus dem Standardsortiment kaufen und darüber berichten. Es muss ja nicht immer die aktuellste Edition sein. Ich freue mich auch über Berichte von Produkten, die es schon länger gibt und die man etwas häufiger benutzt hat. Diese Langzeitrezensionen sagen viel mehr aus als Rezensionen von Produkten, die man nur 1-2x getragen hat.

    Den Blogposts bzgl. Blogvermarkung, Schreibblockaden etc. stehe ich sehr kritisch gegenüber. Es ist zwar nett, wenn man seine Tipps weitergibt, aber das führt dazu, dass die kleineren Blogger unter Druck geraten und ihr Hobby viel zu ernst nehmen. Jeder denkt, er könnte mit seinem Blog durchstarten, aber man vergisst schnell, wie viele große und gute Beautyblogs, sprich Konkurrenz, es gibt. Es ist mir egal ob ein Blog 100 oder 10.000 Leser hat. Ich muss mir unter den Bildern und Berichten etwas vorstellen können und sie müssen mich vom Thema her interessieren oder mich entsprechend unterhalten. Ich aboniere auch Blogs, deren Bilder jetzt nicht so genial sind und deren Design vorgefertigt ist.

    Instagram wäre wohl gar nicht meine Welt. Das was du schreibst, trifft auch auf Facebook zu und ich hasse diese Portal schon seit 2-3 Jahren. Es gibt Tage an denen ich mir nichts sehnlicher wünsche, als dass dieses Web 2.0 zusammenbricht.

    Eigentlich kommentiere ich jeden Post, den ich ausführlich durchgelesen habe. Mal ist es nur "wow, was für ein schönes AMU", mal ein wenig mehr. Ich verstehe auch nicht, wieso die meisten Personen nichts schreiben... Ehrlich gesagt habe ich eher das Gefühl, dass die meisten Personen nichts schreiben, wenn sie den Inhalt des Posts ohne Weiteres abnicken können.

    Ich wünsch dir auch einen schönen Jahreswechsel!

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  2. Ich stimme Deinen Ausführungen zu. Danke für Deine Einstellung dazu. Ich denke auch, dass einem im Grunde mehr damit "geholfen" ist, was Bücher angeht, über unterschiedliche Bücher verschiedener Themen Reviews bzw. Rezensionen zu lesen, als wenn 20 gehypte Buchblogger über einen aktuellen Bestseller rezensieren. Mir macht das jedenfalls keinen Spaß, ich lese maximal 2 der Rezensionen und gut ist es. Auch würde das ja bedeuten, um irgendwie mithalten zu können, dass ich nun selbst regelmäßig neue Bücher kaufen müsste und an der Abarbeitung meines eigenen Regals würde kaum oder womöglich gar nicht gearbeitet. So hatte ich mir das nicht vorgestellt, deswegen lasse ich den Buchblog erst einmal ruhen. Vielleicht gibt es da mal wieder Tendenzen, die mich dann eher wieder ansprechen, aber, solange sich da nichts ändert, wird es wohl dabei bleiben. Schade, ohne Frage, aber, es war ja einen Versuch wert.

    Mir ist auch aufgefallen, dass Drogeriekosmetik durchaus wieder einen höheren Wert in der Bloggerwelt bekommen hat. Auch ich lese gerne Postings, wo jemand ein Produkt ausgiebig getestet hat, einfach, weil es aussagefähiger ist. Eben, es muss einen ein Blog ansprechen, was für einen persönlich wichtig ist und wenn die Fotoqualität nicht die Beste ist (wie bei mir^^) und mich der Inhalt aber irgendwo anspricht und/oder mir die Person hinter dem Blog sympathisch ist, sehe ich sehr gerne darüber hinweg.

    Zu FB und Insta haben wir uns ja schon öfter ausgetauscht. Ich komme damit dauerhaft nicht zurecht und möchte mich 2016 auch lieber nur auf den Blog konzentrieren.

    Das wenige Kommentieren ist sicher weit verbreitet. Auch gehypte, große Blogs haben im Verhältnis zu den Leserzahlen oft nur wenige Kommentare. Ich freue mich deswegen umso mehr, wenn Personen wie Du regelmäßig kommentieren und weiß das sehr zu schätzen. Denn ohne Kommentare ist ein Blog auch nicht viel wert. LG

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    1. Vielen Dank :) Ich kommentiere sehr gerne bei dir, weil hier immer sehr viele interessante Diskussionen entstehen.

      Fragen wie mal lieber so: Wieso willst du denn unbedingt mit den Bücherbloggern mithalten? Du liest und bloggst doch, weil es dir Spaß macht, oder?

      Guten Rutsch!

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    2. Danke :) Ich wünsche Dir ein gutes, neues Jahr, hoffe, dass Du gut in 2016 angekommen bist. Nein, nein, ich möchte mit den Buchbloggern nicht mithalten, ich hab mich da wohl etwas missverständlich ausgedrückt. Dazu müsste ich ja, wie erwähnt, ständig Bestseller lesen und auch noch viele Bücher im Monat. Es geht mir darum, wie interessant mein Blog noch für andere ist. Ich habe ja eh nur knapp über 10 Leser bisher und wenn darunter dann auch Leute sind, die lieber aktuelle Bücher lesen als die, die ich schon einige Jahre im Regal stehen habe, ich weiß nicht. Neulich habe ich bereits ein neueres Buch zur Rezension vorgezogen, obwohl ich eigentlich ein anderes lesen wollte, weil ich dachte, es ist eben neu und vielleicht kauft es sich Jemand anschließend oder merkt sich das Buch vor. Natürlich kann man das auch mit älteren Büchern, aber, da ist die Gefahr ja hoch, dass die Vielleser sie schon teilweise kennen. Jedenfalls fühle ich mich momentan wohler damit, den Blog erst einmal ruhen zu lassen. LG

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    3. Okay, das kann ich vollkommen verstehen :) Leserzahlen find ich mittlerweile nicht soooo wichtig. Ich bin super glücklich mit meinen 5-10 aktiven Lesern xD

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  3. das hast du schön geschrieben :)
    liebe grüße!

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    1. Ich danke Dir sehr :) Liebe Grüße zurück <3

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  4. Ich lese gerne bei dir, das mal vorab. Ich kommentiere hier auch nicht sooo oft, was ich echt gemerkt habe, dass dieses bloggen nichts für mich ist, denke ich. Ich habe es nur noch als Verpflichtung empfunden und natürlich muss ich mich reinhängen, wenn es ein Austausch sein und bleiben soll. Da ich mir nicht selber mehr Druck machen möchte, habe ich es gelassen.
    Da finde ich IG angenehmer, aber ich bin da auch sehr locker und niemand der sein ganzes Leben dort teilt oder seine 50. Portion Nudeln. ;-)
    Ganz liebe Grüße, Biene

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    1. Das musst Du auch nicht, da Du ja nicht regelmäßig Blog liest, letztlich muss das ja eh jeder selbst wissen. Ich finds immer nett, wenn andere Blogger, die hier sowieso gucken, etwas eifriger wären :) aber gut, mal sehen, ob es 2016 vielleicht etwas besser wird. Und von mir keine Nudeln mehr, so! Ich komm lieber mal 50 Portionen bei Dir essen oder nee, back lieber Waffeln :)))

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    2. Haha ja und 70 Portionen Pfannekuchen mit Apfelmus... ;-)

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  5. Hey! Also erstmal ein gutes neues Jahr! :)
    Ich muss sagen, ich finde es sehr schade, dass dein Bücherblog momentan Pause macht, denn ich fand deine Rezessionen immer sehr interessant. Das Turbo-Stoffwechselbuch habe ich daraufhin sogar gekauft, allerdings habe ich bisher nur kurz reingeschmökert und noch nichts davon umgesetzt (kommt aber noch).
    Aktuelle Bestseller kaufe ich aus Prinzip nicht, Hardcover-Bücher sind mir einfach zu teuer, das heißt, selbst wenn ich eine interessante Rezession von einem aktuellen Buch lese, kommt es maximal auf die Merkliste. Wenn ich mir ein Buch neu kaufe, dann ist das für gewöhnlich von einem Autor, bei dem ich mir absolut sicher bin, dass mir die Geschichte gefällt. Alles andere kaufe ich gebraucht und bin sehr zufrieden damit. Dementsprechend geht es mir bei einem Bücherblog sehr wenig darum, wie aktuell das Buch ist. Klar, wenn der Blogger einen ähnlichen Geschmack hat wie ich, werden früher oder später Bücher dabei sein, die ich schon gelesen habe, aber es gibt immer Bücher, die man noch nicht kennt und ich tausche mich auch gerne über Bücher aus, die beide Parteien kennen. Das ist stellenweise sogar richtig spannend, vorallem, wenn man herausfindet, dass ein Buch, das man toll fand bei jemand anderem völlig durchgefallen ist.
    Lange Rede, kurzer Sinn: ich mag Blogs, die ihr Ding durchziehen und so bloggen wie sie es für richtig halten, ohne ständig darauf zu schauen, was "die anderen" machen und sich daran messen. Mag sein, dass man mehr Leser kriegt, wenn man sich am Mainstream orientiert, aber wenn der eigene Blog eine Kopie eines anderen "erfolgreichen" Blogs ist, führt das meiner Meinung nach auch nicht zum Ziel. Ich mag deine Blogs, so wie sie sind. Wenn du etwas daran ändern willst, ich das völlig in Ordnung, aber meiner Meinung nach solltest du nur Dinge ändern, die dir nicht gefallen und nicht Dinge, von denen du glaubst, dass sie andere stören könnten.
    Aber ich glaube, das machst du, zumindest für den Beautyblog hier, eh schon. :)

    Dass man die Cover der (eigenen!) Bücher nicht fotographieren und verwenden darf, wusste ich auch nicht. Muss ich doch glatt mal nachlesen, ob das in Österreich genauso ist und wie genau das definiert ist (darf ich z.B. den Buchrücken ablichten?). Außer du weißt das zufällig?

    Also ich werde dir auf jeden Fall als Leser erhalten bleiben, ganz egal, ob da jetzt einmal pro Woche ein Beitrag kommt oder zwei im Jahr. Bei mir ist es sogar so, dass die Wahrscheinlichkeit auf einen Kommentar steigt, wenn weniger gepostet wird. Ich hab ja meistens wenig Zeit und denke mir bei einem interessanten Beitrag: oh, das kommentierst du später, wenn du Zeit hast- und wenn dann bis zu dem Zeitpunkt, wo ich tatsächlich Zeit habe, schon 2-3 weitere Beiträge vorhanden sind, kommt es mir blöd vor, jetzt noch bei einem "alten" Beitrag zu kommentieren. Ja, irgendwie auch doof und ich geb mir Mühe, nicht wegen sowas auf den Kommentar zu verzichten, manchmal fehlen mir aber auch einfach die passenden Worte.
    So wie jetzt, wenn es darum geht diesen Kommentar vernünftig zu beenden. :) Ich wünsche dir noch einen schönen Abend!

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    1. Hallo meine Liebe :), auch ich wünsche Dir ein gutes, vor allem gesundes neues Jahr. Freue mich, wieder von Dir zu lesen.

      Du hast absolut richtig erkannt, dass ich auf meinen Blogs mein eigenes Ding mache und nicht darauf achte, ob ich im Trend liege oder ob ich "mithalten" kann, gerade hier auf dem Beautyblog war mir das immer egal. In der Bücherwelt funktioniert das aber nochmal ganz anders. Wenn man als Beautyblogger nur preiswerte Drogeriekosmetik bebloggt und sich auf Reviews konzentriert, interessiert das immer noch viele; wenn Du aber ständig Bücher vorstellst, die anderen vermutlich schon vor 2-3 Jahren gelesen haben, werden sie die 10. Rezension dazu meistens nicht mehr lesen.

      Ich habe mich gute 3 Monaten intensiver bei vielen Buchbloggern umgesehen, sei es kleinere Blogs oder auch sehr große, es zog sich wie ein roter Faden, dass aktuelle Bücher stets bevorzugt wurden und es sogar so "Lesecliquen" gibt, in denen mehrere Leute ein Buch lesen und man sich darüber austauscht. Eine gute Idee im Grunde, nur keine für mich. Ich habe den Buchblog vorerst nur geschlossen, nicht etwa gelöscht. Es freut mich auch sehr, dass Du zu den wenigen Leuten gehörst, die ihn gut finden; wenn ich mal so meine Statistik gelesen habe, haben sich da vielleicht 2 Leute pro Woche verirrt, wenn überhaupt ^^ was natürlich auch daran liegt, dass ich neu in der Szene bin und da fängt man mühseelig an. Mir hat es aber keinen Spaß gemacht, weil eben kaum Echo kam und ich bin dann auch selbst wieder unter Druck setzen wollte, in dem ich aktuellere Bücher lese, obwohl ich mehr Lust auf ein älteres hatte. Dann läuft was verkehrt.

      Allerdings habe ich für künftig überlegt, ob ich nicht einfach das was ich lese, egal, wie alt es ist, doch mal kurz rezensiere, wenn ich Glück habe, lesen es doch immer mal wieder ein paar Leute. Vorerst fühle ich mich so wohler; auch darf man nicht vergessen, dass auch der Bücherblog Zeit kostet, denn eine Rezension schreibt sich auch nicht in 5-10 Minuten und mein Herzblut liegt doch eindeutig hier, in diesem Blog und das zu 100 Prozent.

      Ich kaufe übrigens auch überwiegend gebrauchte Bücher und habe damit allerbeste Erfahrungen gemacht :) Ob das für Österreich auch so gilt, von wegen Buchcover, weiß ich gar nicht, aber ich denke, dass es innerhalb der EU einheitlich geregelt sein könnte.

      Schön, dass Du hier weiter lesen wirst und falls ich den Bücherblog doch mal wieder öffne, lass ihn am besten im Abo, dann bekommst Du es ja mit und keine Sorge, wenn Du ältere Beiträge kommentierst, da ich ja alles sehe, was kommentiert wird durch das Freischalten und dann antworte ich natürlich auch darauf, egal, wie alt es ist. Ich freue mich absolut über jeden Kommentar, egal, ob zu einem aktuellen oder älteren Beitrag. Ich wünsche Dir auch noch einen schönen Abend und vielen Dank für Deine Rückmeldung :) LG

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  6. Hi,

    dast mit den Buchcovern ist ja krass. War mir so auch nicht bewusst. Bei vielem anderen ist es ja eher genau umgekehrt, dass man gerade nicht irgendwelche Produktbilder von anderen (offiziellen) Seiten nutzen darf. Das erklärt mir dann natürlich auch, warum ich auf Buchblogs so gut wie nie eigene Fotos gesehen habe. Ich dachte immer, die Leute sind zu bequem, eigene Fotos zu machen. XD

    Was du über Beautyblogs schreibst kann ich gut nachvollziehen. Man lässt sich schnell in eine Art Konkurrenzdruck ziehen. Bei anderen ists iwie immer so viel toller und besser und einfach mehr in jeder Hinsicht. Drei oder vier Blogposts jede Woche und ich frage mich nur: Wie? Ich krieg das einfach nicht gebacken, wenn ich jede Woche 53 Stunden beruflich außer Haus bin und nebenbei auch noch einen Haushalt zu führen und Erledigungen zu machen habe. Trotzdem lasse ich mich immer wieder hinreißen und denke ich müsste mehr machen und besser werden und käme nicht voran.
    Im vergangenen Jahr hätte ich darüber auch fast mal komplett die Lust verloren. Ich hoffe 2016 wird dahingehend etwas besser und auch ausgeglichener.

    Ich finds schön, dass du so ausführlich schreibst. Das hat man ja auch nicht mehr so oft.

    LG
    Pingu

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    1. Liebe Dank für Deinen netten Kommentar, es freut mich, dass Dir mein Beitrag gefallen hat.

      Bei solchen Themen fällt es mir schwer, mich kurz zu fassen, daher ist der Beitrag länger geworden :)

      Ja, das Thema Buchcover ist irgendwie auch frustrierend, ich habe mich auf den HP mehrerer Verlage schlau gemacht, da steht genau vorgegeben, wie sich Blogger zu verhalten haben. Ich bin zwar nicht die größte Fotografin und hab da auch ganz wenig Ahnung von, aber mal ein Buch nett drapieren bzw. dekorieren, das hätte ich hier und da schon gerne gemacht. So kam es mir seltsam vor, mir irgendwo ein Cover zu besorgen und zack zack, Rezension und gut is. Ich finde das irgendwie sehr unpersönlich, daran hab ich mich bei den paar Rezensionen, die ich geschrieben habe, nie gewöhnen können.

      Ach...der Konkurrenzdruck. Natürlich guckt man links und rechts des Weges, aber ich habe schon vor ein paar Jahren als ich das Bloggen begann, direkt gemerkt, dass man da einen ganz langen Atem braucht, damit Firmen auf einen aufmerksam werden. Auch war mein Blog in den ersten 2 Jahren wirklich sehr unprofessionell. Ich will nicht behaupten, dass er jetzt professionell ist, man sieht eindeutig, dass es ein Hobbyblog ist, aber ich hab, was einiges angeht, schon sehr dazu gelernt. Nur, ich gehöre nicht zu denen, die ihren Blog immer gepusht haben oder auch bei Firmen um Gratisexemplare bitten. Das ist einfach nicht meine Art und selbst, wenn ich 1000 Leser hätte und für Firmen vielleicht so langsam mal interessant würde, würde ich sowas niemals tun. Das verbietet mir mein Anstand und mir gehts auch nicht darum, möglichst viel zugeschickt zu bekommen.

      Hier und da gab es mal was, was mich enorm gefreut hat, ganz klar. Aber ich dreh hier gern mein eigenes Ding, losgelöst vom Restgeschehen und damit fühle ich mich am wohlsten. Der Blog ist mir einigermaßen wichtig, aber er wäre immer das Erste, was ich niederlegen würde, wenn ich auf ein Hobby verzichten müsste. Insofern verstehe ich Dich sehr gut, dass Du bei einer vollen Woche nicht auch noch zig Postings raushauen kannst oder willst. Das wäre nur erneuter Druck und Stress und vermutlich würde man es den Beiträgen auch anmerken, ob sie mal eben "dahin gerotzt" wurden oder man einfach etwas geplanter vorgeht.

      Ich kann Dir nur empfehlen: Zwinge Dich zu gar nichts. Wenn Du keine Lust hast, lass es sein, wenn Dir nach Bloggen ist, mach es. Ich beherzige keine andere Regel außer die mehr und das ist für mich am Allerbesten. Mir ist es egal, ob ich 1 oder 2 Postings die Woche schaffe, ich führe auch kein Bloggerbuch, was ich alles bebloggen möchte...bin ich viel zu faul für ^^. Ich hoffe, Du wirst in 2016 die für Dich richtige Mischung finden. Es muss einfach Spaß machen, denn, ein sehr schönes Hobby ist es zweifellos. Liebe Grüße an Dich zurück!

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    2. Glaub ich... da hätte ich auch keinen Spaß dran, wenn man nicht mal selber die Fotos machen darf.

      Das ist es eben... ich habe keine Lust und zu wenig Zeit, ständig überall Werbung für den Blog zu machen. Selbst obwohl wir zu zweit sind und uns den Aufwand teilen könnten, aber das grenzt ja an einen Fulltimejob, wenn man überall mitmischen will. Und bei Firmen anzufragen, da käme ich mir total blöd vor. Abgesehen davon: Sollte man tatsächlich eine Kooperation ergattern erhöht das dann auch nur wieder den Druck. Man fühlt sich dann ja automatisch verpflichtet, möglichst schnell seinen Testbeitrag zu veröffentlichen, damit nicht der Eindruck entsteht, man hätte nur Gratiskram abstauben wollen und liefert nix dafür. Und möglichst schnell ist halt einfach manchmal nicht drin. Das würde dann eben in dahin gerotzten Beiträgen enden, wie dus so schön genannt hast. Ich muss auch sagen, dass ich an Produktproben gar nicht sonderlich interessiert bin. Ich suche mir lieber selber aus, was ich mir zulege und vor allem über was ich schreibe.

      Bloggerbuch würde bei mir null funktionieren. Ich hatte für sowas schon zu Schulzeiten zu wenig Disziplin. Eine unsichtbare Brainstorming-Liste auf dem Blog muss genügen. Vergesse trotzdem noch genug Zeug. ^^

      LG

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    3. Eben. Ich will auch keine Werbung machen und es heißt ja auch immer, man soll zigfach auf anderen Blogs kommentieren, damit man Aufmerksamkeit bekommt. Ich kommentiere gern, aber nur da, wo ich möchte und wenn es ein großer Blog ist, okay, wenn nicht, genauso okay. Mich haben Leserzahlen oder das Gehype um irgendwen noch nie beeindruckt, was vielleicht auch an meinem Alter liegen mag. Mit 52 sieht man vieles gelassener und mein Ehrgeiz steckt eindeutig in anderen Dingen, man will und muss sich nicht mehr überall etwas beweisen wollen.

      Und, das ist auch das, was mir zunehmend gegen den Strich ginge: Wenn ich manchmal sehe, was Mädels so zugeschickt bekommen, denke ich öfter mal, dass das z.B. gar nicht meine Farben sind und wieder nur Zeug wäre, was sinnlos bei mir herumliegt oder Produkte, die ich nicht mag oder die Firma mir nicht so sympathisch ist...letztlich ist es mir auch lieber, ich kann kaufen, was ich will und darüber berichten, was von mir gekauft wurde. Ich hatte eine Weile eine Kooperation mit Avon, deren Produkte fand ich wirklich gut, zumindest das, was ich testen durfte jeden Monat. Ich habe mir aber trotzdem nie etwas im Shop selbst bestellt, weil mir manches zu teuer war oder ich auch zu meinen Bedürfnissen günstiger in der Drogerie bekomme. Oder einfach etwas, was ich zwar gut fand, aber ständig braucht man es nicht usw. - und was das Thema Firmen "anbetteln" angeht, kenne ich tatsächlich Leute, die überhaupt kein Problem damit haben, ganz gezielt zu fragen. Und das von Leuten, die ohnehin schon oft etwas umsonst erhalten und auch finanziell recht gut gestellt sind, dass sies nicht mal aus dem Grunde machen "müssten". Sowas finde ich immer ganz schlimm und entabonniere solche Personen auch. Betteln geht echt gar nicht.

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  7. Erst einmal wünsche ich dir noch ein wunderbares neues Jahr und hoffe, du bist gut reingekommen.
    Deinen ausführlichen Beitrag zu deiner Pause habe furchtbar gerne gelesen, weil es doch auch sehr spannend ist, wie du nun einige Zeit später zu deiner Entscheidung stehst. Dass sie für dich die richtige Entscheidung war, ist natürlich super. Dann hast du wohl alles richtig gemacht ;)
    Ich kommentiere in letzter Zeit leider auch insgesamt viel zu wenig. Ich lese aber auch deutlich weniger Beiträge. Viele klicke ich in meiner Leseliste schon aufgrund des Titels einfach weg. Eine große Masse konsumiere ich schon länger nicht mehr, obwohl ich noch viele abonniert habe. Viele andere nutzen mittlerweile vor allem Instagram, aber natürlich auch FB, um dort Kommentare zu Beiträgen zu hinterlassen. Und immer häufiger erwische ich mich selbst dabei, denn es ist einfach viel einfacher, schneller. Bei den Blogger-Blogs habe ich ja ganz oft Schwierigkeiten, einen Kommentar zu hinterlassen. Nach mehreren erfolglosen Versuchen, gebe ich es dann meist auf. Deshalb versuche ich selbst auch diese Plattformen anzubieten, um den Austausch so gut es geht eben zu unterstützen. FB kriege ich leider auch nicht gut hin.
    Und in der Buchblog Szene kenne ich mich zwar überhaupt nicht aus, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es da anders ist als anderswo. Wenn etwas gut und spannend gemacht ist, dann finden sich Leser, die das gerne mögen. Es dauert nur vielleicht länger, bis die entsprechende Resonanz da ist. Vielleicht denkst du also noch mal darüber nach ;)
    Ansonsten liebe Grüße an dich

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    1. Lieben Dank, ich wünsche Dir noch nachträglich auch alles Liebe und Gute für 2016 und ja, ich bin gut reingekommen, schön gemütlich und entspannt, wie wir das eigentlich jedes Jahr halten :9 Ich hoffe, Du auch.

      Das Thema "Kommentieren" ist allgemein, glaube ich, ein Problem geworden. Wenn man selbst sehr mit seinem eigenen Blog beschäftigt ist und ihn häufig füttert - wir wissen ja alle, wie sehr man da den Faktor Zeit nicht unterschätzen sollte - hat man wohl keine Lust mehr, dann auch noch lange bei anderen zu lesen oder gar zu kommentieren. Ich teile mir meine Zeit dafür gut ein. Neuerdings habe ich ein anderes Problem: Ich habe einige Blogs, der Einfachheit halber, als Email abonniert, wie auch Deinen. Das wandern dann erst einmal in eine "Schublade" bei meinen Mails und dann vergesse ich da leider auch, öfter mal nachzusehen, denn, wie mir gerade auffällt, hab ich bei Dir auch schon länger nichts hinterlassen. Außerdem habe ich Blogs doppelt- und dreifach abonniert, sowohl bei Bloglovin als auch bei Blogger, weil ich eine Weile mal beide Systeme länger testen wollte; nun bin ich auch da mal dabei, alles auf Vordermann zu bringen und etliche Blogs fliegen aus der Leseliste auch wieder raus, das sind immer so Sachen, die ich am Jahresanfang gerne organisiere, vor allem auch, damit es nicht zuviel wird.

      FB nutze ich ja gar nicht mehr und gegen Insta habe ich langsam eine Aversion entwickelt. Ich schaue mir nachwievor sehr gerne die Bilder an, schreib auch gern mal nen Satz hin oder like ein Foto, aber diese ganze oberflächliche Welt ist nicht so mein Ding. Wenn ich dann wieder lese, jemand ist krank oder hat schlechte Nachrichten und die Leute liken nur reflexartig, ohne den Artikel womöglich zu lesen, sowas finde ich echt krass ignorant und rege mich immer richtig auf, da kann ich leider nicht so aus meiner Haut. Obwohl es mich selbst ärgert, dass ich mich über so einen Mist noch aufregen lasse, selbst schuld ^^ . Wenn bei Dir das Kommentieren schwierig ist auf Blogs, so ist Insta wohl die bessere Alternative, wenn Du so anderen signalisieren kannst, dass Du sie noch wahrnimmst und dann hinterlässt man halt da öfter was. Es ist für mal schnell zwischendurch absolut ideal, das sehe ich auch so.

      Was meinen Buchblog angeht, überlege ich mal. Momentan fühle ich mich wohler, wenn er erst einmal bissel auf Eis liegt :) Liebe Grüße zurück und hab ein schönes Wochenende!

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  8. Ich bin mir sicher, dass mittlerweile viele Blogger sehr ähnlich über dieses Thema denke, mich eingeschlossen.
    Wenn es darum geht den Blog stets topaktuell zu halten, müsste man entweder vieles selbst neu kaufen, und das regelmäßig, oder eben gute Kooperationen mit PR Firmen genießen. Ich als Österreicherin habe im Laufe der letzten 2 Jahre beobachtet, dass der Markt für Beautyblogger-Kooperationen in Deutschland weit offener ist, als hier in Österreich. Fashion Blogs sind wieder ein anderes Thema. Aber gerade in Sachen Beauty gibt es mittlerweile so viele, fast unzählige Blogs, ob mit großer oder kleiner Reichweite.
    Ich habe meine Aktivität gegenüber zu früheren Zeiten auch zurückgeschraubt, denn ich betreibe meinen Blog auch nicht kommerziell in diesem Sinne, mein "Honorar" besteht, wenn überhaupt, höchstens aus Sachleistungen. Dafür bin ich natürlich undankbar, aber auch das hat sich reduziert. Die PR Firmen beliefern inzwischen sehr sortiert, und dafür zählen nunmal die Klick-Besucherzahlen und vieles mehr als Basis. Damit "muss" man mal mithalten können. Wenn jemand den Blog beruflich betreibt, und davon gibt es ja viele Bloggerinnen, hat natürlich auch den Druck der ständigen Aktualität. Nur betrachte ich solche Blogs mehr als Online Beauty-Magazin, da es nicht mehr den eigentlichen Sinn eines Blogs hat, wenn man das sehr kritisch betrachtet. Klar, auch davon profitiere ich als Leserin, und kann mich immer über Neuerscheinungen vorab informieren. Und immer wieder schwingt die Frage der Authentizität des jeweiligen Bloggers mit. Ein sehr kontroverses Thema, das nicht nur in der Blogger Szene, sondern auch auf YouTube immer wieder stark diskutiert und in Frage gestellt wird. Schleichwerbung, verstecktes Product Placement, um nur einige Schlagwörter zu nennen.

    Für mich zählt nur eines, ich verkaufe mich nicht für ein paar Produkte, und ich werde nie über etwas berichten, das nicht zu mir passt. Außerdem, was spricht dagegen auch über ältere Produkte eine Review zu verfassen, meiner Meinung nach nichts. Wenn wir als Blogger jeder Kollektion hinterher hecheln und diese kaufen, dann platzen die Schränke, zudem könnte ich all das nie und nimmer verwenden. Ich habe schon so vieles an meine Freundinnen verschenkt, mittlerweile mindestens über 200 Nagellacke, die ich doppelt oder ähnlich hatte, und auch andere diverse Kosmetikprodukte. Macht ja keinen Sinn diese in den Schubladen verfallen zu lassen. Und als astreine Sammlerin sehe ich mich so gar nicht, nicht mal bei Nagellacken, obwohl diese den größten Anteil bei mir ausmachen.
    Auch nach unserem Wohnungsumzug saß ich vor vielen, gut gefüllten Kartons, und fragt mich ernsthaft: "WER braucht bitte so viel Kosmetik?" Und ich habe wieder entkernt. Könnte ich ja auch auf dem Blog anbieten, aber ich bezweifle, dass einmal benutzte Sachen, oder Dinge aus älteren Kollektionen begehrt sind. Bei mir gibt es am Blog eine Mixtur aus Drogerie und High-End, wobei sich letzeres in Grenzen hält, und meist besondere Geschenke waren. Ich kaufe nur selten teure Kosmetik, und wenn, dann in erster Linie einzig und allein für mich, und nicht extra für den Blog. Der Konkurrenzdruck perlt an mir ab, dieses Gefühl hatte ich Gottseidank noch nie, wozu auch.

    Auch ich wollte vor Jahren mal einen Bücher-Blog starten, habe aber nach eingehenden Recherchen schnell bemerkt, dass dieses Gebiet sehr stark im Netz abgedeckt ist. Auch dafür müsste man, wie du es schon beschrieben hast, immer neue, aktuelle Bücher kaufen. Lesen ist eine reine Zeitsache, und diese nehme ich mir langsam und genüsslich. :)

    Liebe Grüße, Petra :)

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    1. Hallo, liebe Petra, ich muss sicher nicht erwähnen, dass mir so oft auffällt, dass wir die gleiche Einstellung zu vielen Dingen haben :)

      Mir ist schon aufgefallen, dass Du auch weniger bloggst und auf Insta ja auch sehr selten nur aktiv bist. Wenn man wirklich überall mithalten wollen würde, hätte man eine ganze Menge Stress und die Familie würde mit Sicherheit als Erstes darunter leiden. Denn, das ist ja auch noch so ein Thema, die jungen Mädels haben zwar auch ihren Alltag, aber, es ist dann schon ein Unterschied, ob man noch eine Familie hat, wenn man bereits älter ist und noch einen Job obendrauf. Dann ist das Bloggen zwar ein netter Zeitvertreib, mehr aber auch nicht.

      Bei Berufsbloggern stelle ich übrigens ganz andere Ansprüche als bei uns Hobbybloggern. Da fände ich es unverzeihlich, wenn man sehr lasch bloggt und man nie weiß, wann wieder ein Beitrag kommt, aber, das können die meisten sich ja gar nicht leisten; ins Büro gehen oder was auch immer muss ein normaler Arbeitnehmer auch, da geht es ihnen nicht besser, wenn sie Erfolg haben und "überleben" wollen, wenn der Blog gleichzeitig als Versorgungsquelle dient. Für mich übrigens immer noch ein sehr befremdliches Gefühl. Das kann man doch auch meist nur machen, wenn man noch einen Partner im Hintergrund hat, der ein geregeltes Einkommen hat und die Bloggertätigkeit als Taschengeld aufgebaut werden kann, um kein großes Risiko einzugehen.

      Dass die Firmen sehr auswählen, ist natürlich einerseits verständlich, aber auch kleinere Blogger haben eine Meinung zu allem und ein Gleichgewicht gibt es da nicht, denn nur die großen bekommen etwas vom Kuchen ab. Immerhin haben es die Drogeriemarken schon geschafft, dass auch zu den Events immer mal wieder andere Bloggerinnen eingeladen werden und man sich dafür bewerben kann (was ich nicht mache, würde mich in dem Haufen junger Leute eher unwohl fühlen). So bekommen auch kleinere Blogs mal eine Chance.

      In Österreich ist es ganz anders, ja, das fiel mir auch auf. Konkurrenzdruck sollte man gar nicht erst aufbauen, vor allem nicht, wenn es doch nur ein Hobby ist. Wenn ich lese, was man alles "muss2, um den Blog voranzutreiben und erfolgreich zu sein, wird mir schlecht. Für mich ist Erfolg, wenn ich sowas wie jetzt mache: Einen Kommentar beantworten darf :) Denn das zeigt, dass da irgendwer Interesse an meinem Geschreibsel hat. Dafür brauch ich keine 20.000 Follower oder zig Gratisprodukte. Auch, wenn in letzter Zeit wenig kommentiert wurde, finde ich, dass für einen kleinen Blog doch hier relativ viel "Verkehr" ist - im Verhältnis zu größeren Blogs, sogar recht ordentlich.

      Das leidige Thema, dass man so viel Zeug hat, nimmt irgendwie nie ein Ende^^ ich bin zufrieden, seit langem, zumindest, was dekorative Kosmetik angeht, aber, ich habe immer noch Restbestände meiner Backup-Sammlung, was Duschgel & Co angeht...es wird immer besser, Gott sei Dank. Und wenn das auch endlich auf ein bescheidenes Maß gesunken ist, freue ich mich, mir hier und da mal etwas Neues zu kaufen, wobei die Betonung wirklich auf hier und da liegt.

      Wäre ich 20, wäre mir vielleicht egal, wieviel dekorative Kosmetik bei mir liegt, aber, unsereiner ist ja schon deutlich älter und ich wage zu bezweifeln, dass ich mich in 10 Jahren auch noch komplett schminken werde. Ich merke jetzt schon, dass ich es immer natürlicher mag (bis auf Nägel), immer eher zu gedeckten Farbtönen greife, bis auf wenige Ausnahmen.

      Was Buchblogs angeht: Eigentlich erstaunlich, in Zeiten von Netflix, Amazon Prime & Co, dass noch so viel gelesen wird..ich dachte eher, dass der Trend wieder mehr zum TV gucken geht. Liebe Grüße an Dich zurück und danke fürs Kommentieren, hab ein schönes Wochenende!

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    2. Ach, noch kurz etwas zu den Produkten, die Du vielleicht aussortieren möchtest, Petra: So ein Blogsale läuft meist sehr gut, vertu Dich da nicht. Ich selbst hatte vor einigen Monaten erst einen und wenn Sachen nur geswatcht oder wenig benutzt sind, haben viele kein Problem damit. Auch ältere Produkte laufen gut, ich verkaufe hier und da etwas bei Ebay, sogar mit Startpreisen. So bekommt man wenigstens noch bissel Geld rein, was man anders wieder investieren kann.

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  9. Also in der Community der Buchblogger kenne ich mich ja überhaupt nicht aus; allerdings klingt vieles für mich jetzt auch nicht sonderlich sympathisch. Früher hab ich auch locker 10 Bücher pro Monat gelesen und dann natürlich auch nur die extremsten im Hinterkopf behalten. Heute bin ich froh, wenn ich meine Muße finde, wenigstens eins pro Monat zu lesen.
    Du weißt ja hoffentlich, dass ich mich mit vielem identifizieren kann, was du über die Blogger- und Instagramwelt so schreibst; auch wenn ich es schade finde, dass die dortige Community dir den Spaß an Insta genommen hat :( Ich muss zugeben, mir macht es aus vielen ähnlichen Gründen auch nicht mehr so glücklich wie eine ganze Zeit lang davor...
    So und nun werde ich mal gespannt den 2. und 3. Teil lesen =)

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    1. Als Jugendliche habe ich auch locker 10 Bücher pro Monat gelesen, da war ich in der Bücherei Stammgast. Allerdings finde ich das gar nicht mehr so toll, wenn man soviel schafft, weil man ein einzelnes Buch dann gar nicht mehr richtig "sacken" lassen kann, sondern wie am Fließband liest. Genau das wollte ich mit meinem Bücherblog ja nicht, aber ich kam mir da ziemlich fehl platziert und fremd vor, weil meine Lesevorlieben teils auch ganz andere sind als die vieler Buchblogger. Ich hatte oft das Gefühl, dass man diese "Trendleser", die Rezi-Exemplare zugeschickt bekommen, mit denen vergleichen kann, die dann überwiegend nur noch über Beauty-Samples berichten.

      Ja, ich kenne Deine Einstellung zu allem recht gut und es tut gut, zu wissen, dass man mit seiner Meinung und Einstellung nicht alleine ist, denn wir sind damit ganz sicher ziemliche Außenseiter, was mir aber egal ist. Ich fühle mich ohne Instagram sehr wohl, muss ich sagen. Ich gucke alle paar Tage mal rein und stöbere wie früher auch, erfreue mich an schönen Fotos, aber ich kommentiere fast nirgendwo mehr oder like nicht mehr häufig..es ist mir einfach zu oberflächlich und viel Zeit frisst es auch. Seit ich weniger in Insta unterwegs bin, schaffe ich auch viel mehr an Dingen, die mir wirklich wichtig im Leben sind. LG

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