Donnerstag, 21. August 2014

Rezept: Kartoffeln mit Porreegemüse

Hallöchen,

kennt Ihr das? Ihr habt so ungefähre Vorstellungen, was Ihr in der laufenden Woche so kochen wollt und dann ergeben sich Umstände, dass man nicht so kochen kann wie man möchte und schon heißt es: Improvisieren. Mir erging es gestern so. Ich hatte 2 Tage ein anderes Programm und folglich auch anders bzw. gar nicht gekocht und dann standen Sachen rum, die verbraucht werden mussten: Die Kartoffeln mussten weg bevor sie keimen, eine halbe Dose Mais war noch von vorgestern übrig, den Porree hatte ich am Samstag frisch gekauft und etwas Passata stand auch noch im Kühlschrank. Also musste ich mir nun aus Resten und Dingen, die weg mussten, schnell etwas zaubern. Manchmal geht sowas gut und schmeckt, manchmal auch nicht :) Aber, mein Reste-Wegmuss-Essen war wirklich lecker, deswegen möchte ich es Euch zeigen:


Zutaten
frischer Porree
Frühlingszwiebeln
Mais
passierte Tomaten (ich verwende gern Passata von Alnatura, weil das sehr aromatisch schmeckt)
Kartoffeln
Gewürze nach Wahl
etwas Olivenöl
ggf. etwas Käse

Zubereitung
Kartoffeln als Salzkartoffeln kochen. Porree in Stücke schneiden, gut waschen und abtropfen lassen. Gewaschene und geschnittene Frühlingszwiebeln in etwas Olivenöl in einer Pfanne anbraten, den Porree dazu geben und so lange anbraten, bis der Porree etwas braun wird. Dann den Mais hinzugeben, unterrühren. Zum Schluss passierte Tomaten über alles geben und nach Belieben würzen (Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Chili, evtl. etwas Curry). Das Ganze bei kleiner Flamme etwas einkochen lassen und ab und zu umrühren.

Die Zubereitung geht sehr schnell und ich bin froh, dass ich meine Reste so gut verwerten konnte. Außerdem ist das Essen fettarm, hat ausreichend Vitamine (vor allem die Vitamine C und K sowie Folsäure) und Ballaststoffe, was meinem Ernährungsplan ja ausgezeichnet bekommt :)

Wenn Ihr bisher meine Rezepte verfolgt habt, habt Ihr sicher gesehen, dass bei mir immer viel Gemüse und meist nur sehr einfache und frische Dinge auf den Teller kommen. Wahre Gourmets werde ich damit sicher nicht begeistern können, aber ich liebe frisches Gemüse und vor allem auch nur wenige Zutaten bei einer Mahlzeit sehr. Sie geben dem Essen etwas Unverfälschtes. Ich selbst bin kein Freund von raffinierten und aufwändigen Menüs oder exotischen Gewürzen. Das kommt sicher auch daher, dass bei uns zu Hause früher immer einfach und deftig gekocht wurde und man übernimmt das dann gerne so, was nicht heißen soll, dass ich erlesene Zutaten nicht zu schätzen weiß. Dennoch bin ich mehr für die einfachen Varianten, die den angenehmen Vorteil haben, auch schneller in der Zubereitung zu sein und das ist mir gerade unter der Woche wichtig.

Liebste Grüße
Euer Muddelchen 

Kommentare:

  1. Hallo, über deinen Kommentar bei Fräulein Ordnung bin ich auf deinen Blog gestoßen, der ganz nach meinem Geschmack ist. Da werde ich mich kreuz und quer einlesen, freue mich schon richtig drauf. Habe dich gleich mal abonniert.
    LG Eva von ladylike

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    1. Hallo Eva :-) Das freut mich wirklich sehr! Dann hoffe ich, dass Du Dich auf meinem Blog wohlfühlst und viel Spaß. Rückfragen, Kritik usw. sind auch immer herzlich willkommen!

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    2. Da bin ich schon wieder. Habe mich auf deine Anregung hin kundig gemacht und informiert, was bloglovin ist. Und ich habe jetzt einen bloglovin button!! (Stooolz). Ich bin technisch nicht so wirklich der Champ, daher freue ich mich über Anregungen. Allerdings ist der button nicht auf dem neuesten Stand, da habe ich angeblich nur 26 Leser (?). Aber egal, er funktioniert und das ist das Wichtigste.
      Ich habe auch ganz oft verschiedenste Lebensmittel, die vor dem Verderb gerettet werden müssen. Daher kreiere ich auch oft Mahlzeiten mit den vorhandenen Zutaten. Ich bin nicht so die Voraus-Planerin, aber - was nicht ist, kann ja noch werden.
      LG Eva

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    3. Habe Dir auf Deinem Blog geantwortet :)

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  2. Schnell und lecker- na besserg geht´s doch gar nicht :)

    Liebe Grüße :)

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  3. Ach ich find Gemüsezeug super :) Und ich werd das sicherlich mal kochen ;)
    Bei mir gibts heute Maisfladen (125 Gramm Maismehl, 125 Gramm Weizenmehl, 1 TL Salz, 3 EL Olivenöl, 350 ml Wasser, das wird verrührt und quellt seit gut 30 Minuten in meinem Kühlschrank, dann werden da Pfannkuchen ausgebacken und die werden mit Tomaten, Gurken, Ruccola und etwas Knoblauchsoße gefüllt...ich freu mich voll drauf :D)

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    1. Maisfladen, ok..klingt auch nicht schlecht, werde das mal im Kopf behalten :) Pfannkuchen gehen nämlich immer!

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    2. Im Grunde sind das auch nur herzhafte Pfannkuchen, die man dann eben entsprechend füllen kann. Ich krieg sie leider nicht so flach hin, wie echte Tortillas :(
      Die Menge ergibt übrigens 4 Fladen/Pfannkuchen.

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