Montag, 18. August 2014

Pflaumenkuchen aus Quark-Öl-Teig

Hallo liebe Mädels,

hui, der Herbst kommt jetzt aber mit Riesenschritten...morgens hätte ich schon ganz gerne beim Duschen die Heizung an (ich Weichei, haha), aber es geht nicht, da bei mir im Haus die Handwerker die Heizungsanlage erneuern und noch eine Weile brauchen :) Für alle Sonnenanbeter hoffe ich ja, dass es noch ein paar schöne Sonnentage gibt, von mir aus auch mal gaaanz kurzfristig nochmal 30 Grad, aber, ob das klappt?

Am Wochenende war uns nach Pflaumenkuchen. Den kann man natürlich auch mit Hefe backen, aber da ich schon öfter Brot mit Hefe backe, wollte ich den Kuchen lieber ohne. 

Ihr benötigt:
ca. 12-14 Pflaumen (ergibt 24 bzw. 28 Hälften, das sollte reichen), ca. 400 g
300 g Mehl
  80 g braunen Zucker (normaler geht aber auch)
    2 Päckchen Vanille-Zucker (sehr lecker ist der von Alnatura mit Bourbon-Vanille)
    1 gestrichenen EL Backpulver
    8 EL Sonnenblumenöl (kein Olivenöl nehmen^^)
150 g Quark (ich habe Sahnequark genommen)
    1 Ei
    8 EL Milch
 3-4 EL Mandelblättchen oder alternativ: Zucker-Zimt-Mischung zum Drüberstreuen

Zubereitung
Die Pflaumen gut abwaschen (und genauso gut abtrocknen!), einritzen, den Kern entnehmen und die Pflaume in 2 Hälften teilen, beiseite stellen. Wie viele Ihr braucht, müsst Ihr nach Gefühl entscheiden, wenn ihr den Kuchen dichter belegt, plant mehr Pflaumen ein. Was übrig bleibt, kann man ja auch so essen :)

Mehl, die beiden Zuckersorten und das Backpulver in einer Rührschüssel kurz mit einem Löffel gut verrühren. Dann etwas Öl dazu geben und mit dem elektr. Mixer verquirlen und die ganze Zeit alle flüssigen Zutaten so nach und während des Rührens in die Schüssel geben, dann das Ei und zum Schluss den Quark gut unterrühren. 

Den fertigen Teig in eine runde Form geben (einfetten oder Backpapier) und sehr gut gleichmäßig verteilen (ist etwas schwierig, da er bissel klebrig und zäh ist, was aber erwünscht ist). Anschließend die Pflaumen auf dem Teig verteilen, so dicht Ihr mögt (mit der Schnittfläche nach oben). 

Anschließend den Kuchen bei 170 Grad ca. 50-55 Minuten backen (gilt für Umluft).

Fertig sieht er so aus:


Wie Ihr seht, habe ich Backpapier benutzt, und zwar dieses hier:


Das gibt es ganz neu bei dm, ist aber bissel schwierig zu finden. Ich habe es an einem separaten Ständer in der Nähe der Haushaltswaren (wo auch die Putzmittel usw. sind) gesehen. Kostet 99 Cent, wenn ich es richtig behalten habe.

Und dann noch ein Tipp, für alle, die Angst haben, dass die Mandelblättchen auf dem Kuchen verbrennen: Einfach ca. 15 Minuten die benötigte Menge an Mandeln in ein Schüsselchen mit Milch geben und einziehen lassen. Trotzdem sollte man (zur Sicherheit) so alle 15 Min. mal nachgucken, ob sie nicht zu stark bräunen. Bei mir fingen sie erst nach ca. 25 Minuten an, leicht braun zu werden und bis zum Ende entwickelte sich dann eine schöne Bräune, wie auf dem Foto zu sehen ist (notfalls mit Backpapier abdecken, wenn Euch das schon zu braun ist).

Dieser Kuchen hat übrigens einen recht hohen Anteil an Teig, sprich einen dickeren Boden als man es z.B. von Blechkuchen kennt. Wer das nicht mag, sollte die Teigmenge einfach etwas reduzieren. Ich persönlich mag ihn so am liebsten.

Dazu gab es Schlagsahne :))) Und ja, das ist ungesund, ich weiß. Trotzdem hat es gut geschmeckt ^^

Viel Erfolg beim Nachbacken und ich freue mich über Rückmeldungen, wenn Euch das Rezept gefällt :)

Liebste Grüße
Euer Muddelchen 

Kommentare:

  1. Hmmm, sieht lecker aus. Das Backpapier ist ja praktisch, ich denke, das werde ich mir auch mal mitnehmen...

    Liebe Grüße :)

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    1. Der war auch sehr lecker :) Das Backpapier ist toll, zumal es an den Seiten in den Rundungen auch eingeschnitten ist, so kann man den Kuchen später auch sehr gut vom Papier lösen

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  2. Hmmmm, Pflaumenkuchen mit Schlagsahne - es gibt echt nichts besseres :-)

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    1. Den gab es auch sicher nicht das letzte Mal bei mir, der war wirklich megalecker :)

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